Weingut Cantina Sociale Terlan

„Jeder Wein bekommt die Zeit, die er braucht, um zu absoluter Vollendung zu reifen“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Die Cantina Terlan ist eine historische auf Tradition aufgebaute Winzergenossenschaft, die 1893 als einer der ersten Weinbaubetriebe in der Region gegründet wurde und von Georg Höller geleitet wird. Sie umfasst aktuell 143 Mitgliedern, eine Anbaufläche von 165 Hektar sowie eine abgefüllte Gesamtmenge von jährlich 1,4 Millionen Flaschen. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern verfolgen sie seit vielen Jahren einen strengen Qualitätskurs, der ihnen Renommee und Anerkennung vom italienischen und internationalen Weinmarkt eingebracht hat.

Aus Feuer geboren sind die roten Porphyrfelsen, zwischen die sich Terlans Weinberge wie kleine Sonnenterrassen eingenistet haben. Die Gesteine gehören zum Bozner Quarzporphyr, sie bestehen aus einer Abfolge von sauren Laven und vulkanischen Auswurfsprodukten mit zwischengeschalteten Sedimenten. Dabei handelt es sich vorwiegend um quarzreiche Gesteine, die aus Mineralien wie Quarzen und Feldspäten in einer feinkörnigen bis glasigen Grundmatrix aufgebaut sind. Der Mutterboden Terlans hat einen hohen Grobanteil durch Steine und Sand silikatischen Ursprungs, ist sehr skelettreich und daher leicht erwärmbar. Der verhältnismäßig bescheidene Feinerdeanteil ist vorwiegend sandig bis sandig-lehmig. Das Klima ist einerseits von den hoch aufragenden Gipfeln der Alpen, die den Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen schützen, geprägt, andererseits, im Süden, von mediterranen Einflüssen. Die dadurch verursachten, großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, sorgen für elegante Reife.

In diesem modernen Betrieb reifen 30 Prozent Rot- und 70 Prozent Weißweine, die allesamt die D.O.C.-Bezeichnung tragen und als Geheimtipp der Südtiroler Weine gelten.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Südtirol

Der Weinbau ist eine lange Tradition in Südtirol. Als die Römer 15. v. Chr. in das heutige Südtirol eindrangen, staunten sie nicht schlecht. Das hier heimische Volk der Räter füllte seinen Wein bereits in Holzfässern ab, während man sich am Hofe von Kaiser Augustus noch mit ledernen Schläuchen und Amphoren behalf.

Mit der „Via Claudia Augusta“, der ersten Alpenverbindung, erhielt der Südtiroler Weinbau einen weiteren Schub. Pilger und Kaufleute brachten nicht nur neues Wissen, sondern auch veredelte Rebensetzlinge von ihren Reisen mit. Ab dem 8. Jh. erwarben fränkische und bayerische Klöster Weingüter im klimatisch bevorzugten Südtirol – für ihren Eigenbedarf. „Potzner“ und „Traminer“ waren die ersten Weine, die man nach ihrer Herkunft benannte. 1525 erwähnte der Bauernführer Michael Gaismair erstmals die Sorte Lagrein. Besonders gefördert wurde Südtirols Weinbau unter der Habsburgermonarchie. Das Sorten-Repertoire nahm zu. Riesling und Burgundersorten zogen in die heimischen Weingärten ein.

Die bedeutendsten Sorten sind Vernatsch und Weißburgunder. Besonders in den letzten 20 Jahren hat es sich als eine der besten Weißweinregionen Italiens einen Namen gemacht, durch Modernisierung und konsequentes Qualitätsdenken. Insbesondere mit der Sorte Gewürztraminer. Dabei steht Südtirol besonders für trockene und fruchtige Weißweine. Zuletzt erfreute sich auch die autochthone Rotweinsorte Lagrein großen Interesses. Südtirol gehört mit ungefähr 5.100 ha zu den kleinsten italienischen Weinbauregionen (weniger als ein Prozent der Gesamtfläche), ist aber durch den hohen Anteil an Qualitätsweinen überaus erfolgreich. Dank der Symbiose aus alpinem Charakter und mediterranen Charme sind Südtirols Weine heute in Italien so beliebt wie nie zuvor. Und auch im Export legen Südtiroler Spitzenweine kontinuierlich zu.

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Weingut Cantina Sociale Terlan

„Jeder Wein bekommt die Zeit, die er braucht, um zu absoluter Vollendung zu reifen“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Die Cantina Terlan ist eine historische auf Tradition aufgebaute Winzergenossenschaft, die 1893 als einer der ersten Weinbaubetriebe in der Region gegründet wurde und von Georg Höller geleitet wird. Sie umfasst aktuell 143 Mitgliedern, eine Anbaufläche von 165 Hektar sowie eine abgefüllte Gesamtmenge von jährlich 1,4 Millionen Flaschen. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern verfolgen sie seit vielen Jahren einen strengen Qualitätskurs, der ihnen Renommee und Anerkennung vom italienischen und internationalen Weinmarkt eingebracht hat.

Aus Feuer geboren sind die roten Porphyrfelsen, zwischen die sich Terlans Weinberge wie kleine Sonnenterrassen eingenistet haben. Die Gesteine gehören zum Bozner Quarzporphyr, sie bestehen aus einer Abfolge von sauren Laven und vulkanischen Auswurfsprodukten mit zwischengeschalteten Sedimenten. Dabei handelt es sich vorwiegend um quarzreiche Gesteine, die aus Mineralien wie Quarzen und Feldspäten in einer feinkörnigen bis glasigen Grundmatrix aufgebaut sind. Der Mutterboden Terlans hat einen hohen Grobanteil durch Steine und Sand silikatischen Ursprungs, ist sehr skelettreich und daher leicht erwärmbar. Der verhältnismäßig bescheidene Feinerdeanteil ist vorwiegend sandig bis sandig-lehmig. Das Klima ist einerseits von den hoch aufragenden Gipfeln der Alpen, die den Norden vor rauen atlantischen Nordströmungen schützen, geprägt, andererseits, im Süden, von mediterranen Einflüssen. Die dadurch verursachten, großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, sorgen für elegante Reife.

In diesem modernen Betrieb reifen 30 Prozent Rot- und 70 Prozent Weißweine, die allesamt die D.O.C.-Bezeichnung tragen und als Geheimtipp der Südtiroler Weine gelten.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Südtirol

Der Weinbau ist eine lange Tradition in Südtirol. Als die Römer 15. v. Chr. in das heutige Südtirol eindrangen, staunten sie nicht schlecht. Das hier heimische Volk der Räter füllte seinen Wein bereits in Holzfässern ab, während man sich am Hofe von Kaiser Augustus noch mit ledernen Schläuchen und Amphoren behalf.

Mit der „Via Claudia Augusta“, der ersten Alpenverbindung, erhielt der Südtiroler Weinbau einen weiteren Schub. Pilger und Kaufleute brachten nicht nur neues Wissen, sondern auch veredelte Rebensetzlinge von ihren Reisen mit. Ab dem 8. Jh. erwarben fränkische und bayerische Klöster Weingüter im klimatisch bevorzugten Südtirol – für ihren Eigenbedarf. „Potzner“ und „Traminer“ waren die ersten Weine, die man nach ihrer Herkunft benannte. 1525 erwähnte der Bauernführer Michael Gaismair erstmals die Sorte Lagrein. Besonders gefördert wurde Südtirols Weinbau unter der Habsburgermonarchie. Das Sorten-Repertoire nahm zu. Riesling und Burgundersorten zogen in die heimischen Weingärten ein.

Die bedeutendsten Sorten sind Vernatsch und Weißburgunder. Besonders in den letzten 20 Jahren hat es sich als eine der besten Weißweinregionen Italiens einen Namen gemacht, durch Modernisierung und konsequentes Qualitätsdenken. Insbesondere mit der Sorte Gewürztraminer. Dabei steht Südtirol besonders für trockene und fruchtige Weißweine. Zuletzt erfreute sich auch die autochthone Rotweinsorte Lagrein großen Interesses. Südtirol gehört mit ungefähr 5.100 ha zu den kleinsten italienischen Weinbauregionen (weniger als ein Prozent der Gesamtfläche), ist aber durch den hohen Anteil an Qualitätsweinen überaus erfolgreich. Dank der Symbiose aus alpinem Charakter und mediterranen Charme sind Südtirols Weine heute in Italien so beliebt wie nie zuvor. Und auch im Export legen Südtiroler Spitzenweine kontinuierlich zu.

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Inhalt 0.75 Liter (25,20 € * / 1 Liter)
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