Lis Neris

„Am Anfang war das Meer...“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Das Weingut Lis Neris liegt im beschaulichen Dorf San Lorenzo, zwischen der slowenischen Grenze und dem Isonzo-Fluss. Lis Neris ist friulanischer Dialekt und bedeutet 'Le Nere', eine Anspielung auf die schwarz gekleideten Witwen, die hier Ende des 19. Jahrhunderts in den Weinbergen arbeiteten. Damals hat die Familie Pecorari damit begonnen, die exzellente Einzellage Lis Neris mit Reben zu bepflanzen, nach der das Weingut benannt ist. Auf einer kleinen zersplitterten Hochebene hat man versucht jeder Rebe die richtige Parzelle zuzuweisen, um den Weinen so mehr Feinschliff und Eleganz zu verleihen.

Am Anfang war das Meer. Ein Meer, das fast die gesamte Region in der tertiären Ära bedeckte und das beim Zurücktreten zur Entstehung von Sedimentgesteinen führte. Das Grundgestein des Isonzo-Tals war geboren, das ein ideales Umfeld für die Entwicklung der Wurzeln darstellt und die Basis der Lis Neris Reben bildet. Heute sind es 69 Hektar und drei Weingärten, die in der fünften Generation der Familie unter Alvaro Pecorari gehegt und gepflegt werden. Rund 80% davon sind mit weißen Rebsorten bepflanzt, die mit den 20% Roten in die drei Weinlinien Tradizionali, Selezioni und Riserva wandern. Zu Tradizionali-Weinen werden die Trauben von bis zu zehn Jahre alten Weinstöcken verarbeitet.

Dank modernster Kellertechnik gehört das Weingut heute ohne Zweifel zu den Spitzen-Winzerbetrieben im Friaul. Nicht umsonst verlieh der einflussreichste italienische Weinführer Gambero Rosso dem Senkrechtstarter sechsmal zwei und sogar einmal drei Gläser.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Friaul

Schon seit der Bronzezeit erfolgt Weinbau in der Region Friaul-Julisch Venetien, meist nur Friaul, die mit der Hauptstadt Triest im äußersten Nordosten Italiens liegt. Der Namensbestandteil „Guilia = Julisch“ geht auf den römischen Kaiser Julius Cäsar zurück. Im Jahre 53 v. Chr. gründete er die Stadt Forum Iulii (Marktplatz des Julius), heute Cividale, aus dem dann im Laufe der Zeit Friuli entstand. Die Republik Venedig eroberte im 15. Jahrhundert den westlichen Teil des großen Gebietes. Der östliche Teil um die heutzutage slowenische Stadt Gorizia wurde wiederum von den Habsburgern beherrscht. Im Weinbau ist diese Trennung noch heute ablesbar, durch eine unsichtbare Rotwein-Weißweingrenze: im Westen herrschen rote Trauben vor, im Osten weiße. 

19.513 Hektar Rebfläche hat Friaul aufzuweisen, die durch die Hänge der Alpen gegen kalte Winde abgeschirmt, mit warmen Luftströmen aus der venezianischen Lagune versorgt werden, sodass die Winzer meistens früh ernten können und die Reben vor Spätfrösten gesichert sind. Die Böden sind vor allem locker, mineralisch und nährstoffarm – und somit ideal für Weinreben, die ihre Wurzeln leicht ins Erdreich schlagen können, nicht im Wasser stehen, in Trockenphasen jedoch Feuchtigkeit finden und die knappen Nährstoffe aus der Tiefe holen müssen, die später für Weine von höchster Qualität sorgen.

Das Friaul verfügt über ein einzigartig großes Spektrum an Rebsorten, darunter viele hochwertige, wobei insbesondere charaktervolle Weißweine das Image der Region Friaul-Julisch-Venetien bestimmen, obwohl es auch unter den Roten erstklassige Erzeugnisse gibt.  Die am häufigsten vorkommende Sorte ist Friulano (Tocai), gefolgt von Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Bianco, Riesling Italico, Riesling Renano, Traminer, Müller-Thurgau, Verduzzo, Ribolla Gialla und Malvasia. Bei den roten Rebsorten herrschen Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Nero, Ribolla Nera (Schioppettino), Pignolo und Refosco vor. Friaul ist ein Qualitätsweingebiet: 45% der produzierten Weinmenge wird als DOC-Wein vermarktet.

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Lis Neris

„Am Anfang war das Meer...“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Das Weingut Lis Neris liegt im beschaulichen Dorf San Lorenzo, zwischen der slowenischen Grenze und dem Isonzo-Fluss. Lis Neris ist friulanischer Dialekt und bedeutet 'Le Nere', eine Anspielung auf die schwarz gekleideten Witwen, die hier Ende des 19. Jahrhunderts in den Weinbergen arbeiteten. Damals hat die Familie Pecorari damit begonnen, die exzellente Einzellage Lis Neris mit Reben zu bepflanzen, nach der das Weingut benannt ist. Auf einer kleinen zersplitterten Hochebene hat man versucht jeder Rebe die richtige Parzelle zuzuweisen, um den Weinen so mehr Feinschliff und Eleganz zu verleihen.

Am Anfang war das Meer. Ein Meer, das fast die gesamte Region in der tertiären Ära bedeckte und das beim Zurücktreten zur Entstehung von Sedimentgesteinen führte. Das Grundgestein des Isonzo-Tals war geboren, das ein ideales Umfeld für die Entwicklung der Wurzeln darstellt und die Basis der Lis Neris Reben bildet. Heute sind es 69 Hektar und drei Weingärten, die in der fünften Generation der Familie unter Alvaro Pecorari gehegt und gepflegt werden. Rund 80% davon sind mit weißen Rebsorten bepflanzt, die mit den 20% Roten in die drei Weinlinien Tradizionali, Selezioni und Riserva wandern. Zu Tradizionali-Weinen werden die Trauben von bis zu zehn Jahre alten Weinstöcken verarbeitet.

Dank modernster Kellertechnik gehört das Weingut heute ohne Zweifel zu den Spitzen-Winzerbetrieben im Friaul. Nicht umsonst verlieh der einflussreichste italienische Weinführer Gambero Rosso dem Senkrechtstarter sechsmal zwei und sogar einmal drei Gläser.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Friaul

Schon seit der Bronzezeit erfolgt Weinbau in der Region Friaul-Julisch Venetien, meist nur Friaul, die mit der Hauptstadt Triest im äußersten Nordosten Italiens liegt. Der Namensbestandteil „Guilia = Julisch“ geht auf den römischen Kaiser Julius Cäsar zurück. Im Jahre 53 v. Chr. gründete er die Stadt Forum Iulii (Marktplatz des Julius), heute Cividale, aus dem dann im Laufe der Zeit Friuli entstand. Die Republik Venedig eroberte im 15. Jahrhundert den westlichen Teil des großen Gebietes. Der östliche Teil um die heutzutage slowenische Stadt Gorizia wurde wiederum von den Habsburgern beherrscht. Im Weinbau ist diese Trennung noch heute ablesbar, durch eine unsichtbare Rotwein-Weißweingrenze: im Westen herrschen rote Trauben vor, im Osten weiße. 

19.513 Hektar Rebfläche hat Friaul aufzuweisen, die durch die Hänge der Alpen gegen kalte Winde abgeschirmt, mit warmen Luftströmen aus der venezianischen Lagune versorgt werden, sodass die Winzer meistens früh ernten können und die Reben vor Spätfrösten gesichert sind. Die Böden sind vor allem locker, mineralisch und nährstoffarm – und somit ideal für Weinreben, die ihre Wurzeln leicht ins Erdreich schlagen können, nicht im Wasser stehen, in Trockenphasen jedoch Feuchtigkeit finden und die knappen Nährstoffe aus der Tiefe holen müssen, die später für Weine von höchster Qualität sorgen.

Das Friaul verfügt über ein einzigartig großes Spektrum an Rebsorten, darunter viele hochwertige, wobei insbesondere charaktervolle Weißweine das Image der Region Friaul-Julisch-Venetien bestimmen, obwohl es auch unter den Roten erstklassige Erzeugnisse gibt.  Die am häufigsten vorkommende Sorte ist Friulano (Tocai), gefolgt von Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Bianco, Riesling Italico, Riesling Renano, Traminer, Müller-Thurgau, Verduzzo, Ribolla Gialla und Malvasia. Bei den roten Rebsorten herrschen Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Nero, Ribolla Nera (Schioppettino), Pignolo und Refosco vor. Friaul ist ein Qualitätsweingebiet: 45% der produzierten Weinmenge wird als DOC-Wein vermarktet.

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