Die Kellerei Foradori

„Drachenblut zu Wein veredelt“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Elisabetta Foradori wird von Weinliebhabern wie Kritikern gleichermaßen als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert, die visionär auf diese alte, regionale Rebsorte, von den Einheimischen Sangue di Drago (Drachenblut) genannt, setzte.

Elisabetta Foradori hatte schon mehrfach von dem einst viel gepriesenen, geradezu legendäreren Wein gehört, als sie zum Ende des 20. Jahrhunderts das Weingut ihrer Eltern übernahm und begann den Teroldego zu erforschen und das verloren gegangene Wissen der alten Generationen neu zu entdecken. In Zusammenarbeit mit der Universität Mailand begann Elisabetta darauf die besten Weinberge ihrer Heimat mit Selektionen uralter Reben neu zu kultivieren: Unumgängliche Basis für höchste Qualität, eigenständigen, unverfälschten Charakter und sinnliche Komplexität im fertigen Wein. Und während im gesamten Trentino die übliche Pergola-Erziehung kultiviert wurde (ein altes System, das in südlichen Gebieten noch häufig angewendet wird: Die Reben werden dabei auf Spalieren und Drähten zur schattigen Überdachung hochgezogen), beginnen hinter ihrem Haus die Rebzeilen in Guyot-Erziehung (die Reben ranken bei diesem System an horizontal gespannten Drähten senkrecht empor), die eine größere Stockdichte und vor allem eine bessere Ertragsbegrenzung erlaubt. Das Ergebnis zeigt sich in ihren famosen Weinen: mineralisch, dicht und trotzdem feingliedrig und elegant, mit einem Aromenspektrum wie in einem orientalischen Basar, feiner Frucht und traumhafter Würze und weichen, kühlen Tanninen.

Zwischen den Orten Mezzolombardo, Mezzocorona und Lavis hat der Noce, ein Nebenfluss der Etsch, in Tausenden von Jahren ein einzigartiges Tal in den Bergkessel gegraben. Steine und Geröll aus den umliegenden steilen Bergmassiven des Ortler, Brenta und Persanella hat er hier abgelagert, ein Gemisch aus Kalkstein, Porphyr, Granit und Gneis. Einzigartig auch das Mikroklima. Im Sommer kann es hier tagsüber sehr heiß werden, denn von den über tausend Meter hohen Bergen rundum reflektiert die Sonne. In den Nächten fließt aber wieder die kühle Luft ins Tal. Ideale Voraussetzungen für kraftvolle, aber auch sinnlich duftige, ungemein komplexe Weine.

Die Herkunft des Teroldego ist bis heute noch nicht definitiv geklärt, es wurde aber eine Verwandtschaft zu Lagrein, Syrah und Barbera nachgewiesen. Dabei hat Elisabetta Foradori während drei Jahrzenten ebenso harter wie liebevoller Arbeit den Teroldego zu neuer Blüte geführt und wurde dafür schon oftmals vom Gambero Rosso mit drei Gläsern geadelt.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Südtirol

Der Weinbau ist eine lange Tradition in Südtirol. Als die Römer 15. v. Chr. in das heutige Südtirol eindrangen, staunten sie nicht schlecht. Das hier heimische Volk der Räter füllte seinen Wein bereits in Holzfässern ab, während man sich am Hofe von Kaiser Augustus noch mit ledernen Schläuchen und Amphoren behalf.

Mit der „Via Claudia Augusta“, der ersten Alpenverbindung, erhielt der Südtiroler Weinbau einen weiteren Schub. Pilger und Kaufleute brachten nicht nur neues Wissen, sondern auch veredelte Rebensetzlinge von ihren Reisen mit. Ab dem 8. Jh. erwarben fränkische und bayerische Klöster Weingüter im klimatisch bevorzugten Südtirol – für ihren Eigenbedarf. „Potzner“ und „Traminer“ waren die ersten Weine, die man nach ihrer Herkunft benannte. 1525 erwähnte der Bauernführer Michael Gaismair erstmals die Sorte Lagrein. Besonders gefördert wurde Südtirols Weinbau unter der Habsburgermonarchie. Das Sorten-Repertoire nahm zu. Riesling und Burgundersorten zogen in die heimischen Weingärten ein.

Die bedeutendsten Sorten sind Vernatsch und Weißburgunder. Besonders in den letzten 20 Jahren hat es sich als eine der besten Weißweinregionen Italiens einen Namen gemacht, durch Modernisierung und konsequentes Qualitätsdenken. Insbesondere mit der Sorte Gewürztraminer. Dabei steht Südtirol besonders für trockene und fruchtige Weißweine. Zuletzt erfreute sich auch die autochthone Rotweinsorte Lagrein großen Interesses. Südtirol gehört mit ungefähr 5.100 ha zu den kleinsten italienischen Weinbauregionen (weniger als ein Prozent der Gesamtfläche), ist aber durch den hohen Anteil an Qualitätsweinen überaus erfolgreich. Dank der Symbiose aus alpinem Charakter und mediterranen Charme sind Südtirols Weine heute in Italien so beliebt wie nie zuvor. Und auch im Export legen Südtiroler Spitzenweine kontinuierlich zu.

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Die Kellerei Foradori

„Drachenblut zu Wein veredelt“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Elisabetta Foradori wird von Weinliebhabern wie Kritikern gleichermaßen als ungekrönte Königin des Teroldego gefeiert, die visionär auf diese alte, regionale Rebsorte, von den Einheimischen Sangue di Drago (Drachenblut) genannt, setzte.

Elisabetta Foradori hatte schon mehrfach von dem einst viel gepriesenen, geradezu legendäreren Wein gehört, als sie zum Ende des 20. Jahrhunderts das Weingut ihrer Eltern übernahm und begann den Teroldego zu erforschen und das verloren gegangene Wissen der alten Generationen neu zu entdecken. In Zusammenarbeit mit der Universität Mailand begann Elisabetta darauf die besten Weinberge ihrer Heimat mit Selektionen uralter Reben neu zu kultivieren: Unumgängliche Basis für höchste Qualität, eigenständigen, unverfälschten Charakter und sinnliche Komplexität im fertigen Wein. Und während im gesamten Trentino die übliche Pergola-Erziehung kultiviert wurde (ein altes System, das in südlichen Gebieten noch häufig angewendet wird: Die Reben werden dabei auf Spalieren und Drähten zur schattigen Überdachung hochgezogen), beginnen hinter ihrem Haus die Rebzeilen in Guyot-Erziehung (die Reben ranken bei diesem System an horizontal gespannten Drähten senkrecht empor), die eine größere Stockdichte und vor allem eine bessere Ertragsbegrenzung erlaubt. Das Ergebnis zeigt sich in ihren famosen Weinen: mineralisch, dicht und trotzdem feingliedrig und elegant, mit einem Aromenspektrum wie in einem orientalischen Basar, feiner Frucht und traumhafter Würze und weichen, kühlen Tanninen.

Zwischen den Orten Mezzolombardo, Mezzocorona und Lavis hat der Noce, ein Nebenfluss der Etsch, in Tausenden von Jahren ein einzigartiges Tal in den Bergkessel gegraben. Steine und Geröll aus den umliegenden steilen Bergmassiven des Ortler, Brenta und Persanella hat er hier abgelagert, ein Gemisch aus Kalkstein, Porphyr, Granit und Gneis. Einzigartig auch das Mikroklima. Im Sommer kann es hier tagsüber sehr heiß werden, denn von den über tausend Meter hohen Bergen rundum reflektiert die Sonne. In den Nächten fließt aber wieder die kühle Luft ins Tal. Ideale Voraussetzungen für kraftvolle, aber auch sinnlich duftige, ungemein komplexe Weine.

Die Herkunft des Teroldego ist bis heute noch nicht definitiv geklärt, es wurde aber eine Verwandtschaft zu Lagrein, Syrah und Barbera nachgewiesen. Dabei hat Elisabetta Foradori während drei Jahrzenten ebenso harter wie liebevoller Arbeit den Teroldego zu neuer Blüte geführt und wurde dafür schon oftmals vom Gambero Rosso mit drei Gläsern geadelt.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Südtirol

Der Weinbau ist eine lange Tradition in Südtirol. Als die Römer 15. v. Chr. in das heutige Südtirol eindrangen, staunten sie nicht schlecht. Das hier heimische Volk der Räter füllte seinen Wein bereits in Holzfässern ab, während man sich am Hofe von Kaiser Augustus noch mit ledernen Schläuchen und Amphoren behalf.

Mit der „Via Claudia Augusta“, der ersten Alpenverbindung, erhielt der Südtiroler Weinbau einen weiteren Schub. Pilger und Kaufleute brachten nicht nur neues Wissen, sondern auch veredelte Rebensetzlinge von ihren Reisen mit. Ab dem 8. Jh. erwarben fränkische und bayerische Klöster Weingüter im klimatisch bevorzugten Südtirol – für ihren Eigenbedarf. „Potzner“ und „Traminer“ waren die ersten Weine, die man nach ihrer Herkunft benannte. 1525 erwähnte der Bauernführer Michael Gaismair erstmals die Sorte Lagrein. Besonders gefördert wurde Südtirols Weinbau unter der Habsburgermonarchie. Das Sorten-Repertoire nahm zu. Riesling und Burgundersorten zogen in die heimischen Weingärten ein.

Die bedeutendsten Sorten sind Vernatsch und Weißburgunder. Besonders in den letzten 20 Jahren hat es sich als eine der besten Weißweinregionen Italiens einen Namen gemacht, durch Modernisierung und konsequentes Qualitätsdenken. Insbesondere mit der Sorte Gewürztraminer. Dabei steht Südtirol besonders für trockene und fruchtige Weißweine. Zuletzt erfreute sich auch die autochthone Rotweinsorte Lagrein großen Interesses. Südtirol gehört mit ungefähr 5.100 ha zu den kleinsten italienischen Weinbauregionen (weniger als ein Prozent der Gesamtfläche), ist aber durch den hohen Anteil an Qualitätsweinen überaus erfolgreich. Dank der Symbiose aus alpinem Charakter und mediterranen Charme sind Südtirols Weine heute in Italien so beliebt wie nie zuvor. Und auch im Export legen Südtiroler Spitzenweine kontinuierlich zu.

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