Tenuta Capezzana

Die Geschichte der Tenuta Capezzana könnte kurzum heißen „Wein seit 1000 Jahren und mehr“ …Tatsächlich gibt es wohl Dokumente, die nachweisen, dass hier bereits seit 1200 Jahren Wein und Oliven angebaut werden.

Die heutigen Besitzer, die Familie Contini Bonacossi, die das Weingut seit etwa 100 Jahren besitzt, ist Nachfolger eine ganzen Anzahl nobler Namen, die Capezzana über die Jahrhunderte zu Ihrem Besitz zählten.

Der im Jahr 2012 verstorbene Ugo Contini Bonacossi kann als Begründer des modernen Qualitätsweinbaus auf Capezzana gelten. Heute betreibt Vittorio Contini Bonacossi das Weingut und setzt das Streben seines Vaters konsequent fort, legt aber mehr Wert auf die Betonung des einzelnen Terroirs, was sich unter anderem in der Entstehung des Trefianos widerspiegelt.

Was neben der Güte der Weine besonders auffällig ist: Capezzana ist - wie viele andere Weingüter in Carmignano - noch sehr bodenhaftig und nicht ähnlich exaltiert wie viele der bekannten Weingüter in den anderen Gebieten der Toskana.

Gambero Rosso 2016:
*Interessant die Geschichte von Capezzana. Wein wurde hier schon im 19. Jahrhundert produziert, aber erst seit der Übernahme durch die Familie Contini Bonacossi zeigt der Weinbau in seiner Entwicklung wieder nach oben. Als Alessandro Contini Bonacossi von Spanien nach Italien zurückkehrte, entschloss er sich für den Kauf des Anwesens in den 1920er Jahren und vergrößerte den Besitz durch den Erwerb der beiden Gutshöfe Poggetto und Trefiano. Nach dem 2. Weltkrieg war Ugo, Enkel von Alessandro, hauptverantwortlich für den endgültigen Qualitätssprung des Unternehmens. Heute führen seine Kinder einen Betrieb, dem auch ein Agrotourismus angeschlossen ist und der in der Erzeugung von Olivenöl Extra Vergine eine weitere, stake Säule hat. Ein schon legendärer Vin Santo ´08, in der Nase Aprikose, Holz, Lorbeer, Mandeln, vielschichtigkeit am Gaumen, süß, cremig, samtig und von endloser Länge. Der Carmignano ´11 beschert satte Aromen von Johannis- und Heidelbeere, am Gaumen geschliffene Tannine, fleischig, sehr dicht aber belebend, lang und saftig das Finale.*

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Toskana

Die Toskana ist ein Paradies für Weinliebhaber. Neben dem Piemont ist die Toskana wohl die berühmteste Weingegend Italiens. Auch landschaftlich ist das Gebiet sehr reizvoll. Die Etrusker begannen hier mit dem Weinanbau, die Römer übernahmen später diese Tradition, sodass man das Gebiet nördlich vom Lazio als eines der ältesten Weinbaugebiete Europas betrachten kann. Auch aus dem Mittelalter sind viele Zeugnisse toskanischer Weinbaukunst überliefert. Schon damals war der „Wein von Florenz“ weithin bekannt und wurde in den Norden nach England oder auch gen Osten nach Russland verkauft. 

Die Weinberge umfassen 62.501 Hektar Rebfläche und erstrecken sich von den Bergen bis zum Tyrrhenischen Meer, im Norden und Osten wird das große Gebiet von den Apenninen begrenzt. Die Weinlandschaft wechselt sich mit Olivenhainen und umfangreichen Wäldern ab. Die Toskana ist das Herz des italienischen Qualitätsweinbaus. Der Anteil der DOC- und DOCG-Weine beträgt rund 45 Prozent. 

„Super Tuscans“ wurden die Weine genannt, bei denen die Weingüter neue Wege für ihre Spitzenweine außerhalb der DOCG-Vorgaben gesucht haben. So wurden z. B. aus den gefeierten Weinen Ornellaia und Sassicaia internationale Rebsorten vinifiziert. Zu den wichtigsten weißen Rebsorten gehören Vernaccia, Trebbiano und Toscano. Bei den Roten dominieren Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot.

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Tenuta Capezzana

Die Geschichte der Tenuta Capezzana könnte kurzum heißen „Wein seit 1000 Jahren und mehr“ …Tatsächlich gibt es wohl Dokumente, die nachweisen, dass hier bereits seit 1200 Jahren Wein und Oliven angebaut werden.

Die heutigen Besitzer, die Familie Contini Bonacossi, die das Weingut seit etwa 100 Jahren besitzt, ist Nachfolger eine ganzen Anzahl nobler Namen, die Capezzana über die Jahrhunderte zu Ihrem Besitz zählten.

Der im Jahr 2012 verstorbene Ugo Contini Bonacossi kann als Begründer des modernen Qualitätsweinbaus auf Capezzana gelten. Heute betreibt Vittorio Contini Bonacossi das Weingut und setzt das Streben seines Vaters konsequent fort, legt aber mehr Wert auf die Betonung des einzelnen Terroirs, was sich unter anderem in der Entstehung des Trefianos widerspiegelt.

Was neben der Güte der Weine besonders auffällig ist: Capezzana ist - wie viele andere Weingüter in Carmignano - noch sehr bodenhaftig und nicht ähnlich exaltiert wie viele der bekannten Weingüter in den anderen Gebieten der Toskana.

Gambero Rosso 2016:
*Interessant die Geschichte von Capezzana. Wein wurde hier schon im 19. Jahrhundert produziert, aber erst seit der Übernahme durch die Familie Contini Bonacossi zeigt der Weinbau in seiner Entwicklung wieder nach oben. Als Alessandro Contini Bonacossi von Spanien nach Italien zurückkehrte, entschloss er sich für den Kauf des Anwesens in den 1920er Jahren und vergrößerte den Besitz durch den Erwerb der beiden Gutshöfe Poggetto und Trefiano. Nach dem 2. Weltkrieg war Ugo, Enkel von Alessandro, hauptverantwortlich für den endgültigen Qualitätssprung des Unternehmens. Heute führen seine Kinder einen Betrieb, dem auch ein Agrotourismus angeschlossen ist und der in der Erzeugung von Olivenöl Extra Vergine eine weitere, stake Säule hat. Ein schon legendärer Vin Santo ´08, in der Nase Aprikose, Holz, Lorbeer, Mandeln, vielschichtigkeit am Gaumen, süß, cremig, samtig und von endloser Länge. Der Carmignano ´11 beschert satte Aromen von Johannis- und Heidelbeere, am Gaumen geschliffene Tannine, fleischig, sehr dicht aber belebend, lang und saftig das Finale.*

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: die Region Toskana

Die Toskana ist ein Paradies für Weinliebhaber. Neben dem Piemont ist die Toskana wohl die berühmteste Weingegend Italiens. Auch landschaftlich ist das Gebiet sehr reizvoll. Die Etrusker begannen hier mit dem Weinanbau, die Römer übernahmen später diese Tradition, sodass man das Gebiet nördlich vom Lazio als eines der ältesten Weinbaugebiete Europas betrachten kann. Auch aus dem Mittelalter sind viele Zeugnisse toskanischer Weinbaukunst überliefert. Schon damals war der „Wein von Florenz“ weithin bekannt und wurde in den Norden nach England oder auch gen Osten nach Russland verkauft. 

Die Weinberge umfassen 62.501 Hektar Rebfläche und erstrecken sich von den Bergen bis zum Tyrrhenischen Meer, im Norden und Osten wird das große Gebiet von den Apenninen begrenzt. Die Weinlandschaft wechselt sich mit Olivenhainen und umfangreichen Wäldern ab. Die Toskana ist das Herz des italienischen Qualitätsweinbaus. Der Anteil der DOC- und DOCG-Weine beträgt rund 45 Prozent. 

„Super Tuscans“ wurden die Weine genannt, bei denen die Weingüter neue Wege für ihre Spitzenweine außerhalb der DOCG-Vorgaben gesucht haben. So wurden z. B. aus den gefeierten Weinen Ornellaia und Sassicaia internationale Rebsorten vinifiziert. Zu den wichtigsten weißen Rebsorten gehören Vernaccia, Trebbiano und Toscano. Bei den Roten dominieren Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot.

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