Weingut Cantina del Vermentino

„Eine Verbeugung vor der nobelsten Rebsorte der Insel“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Während der byzantinischen Herrschaft begann man im sardischen Dörfchen Monti die Schätze der Natur wie auch die Reben intensiv zu nutzen. Der charakteristische Wein der Zone, nach dem auch die Cantina benannt wurde, ist der Vermentino: Ursprünglich aus Spanien, fand er den Weg über Ligurien und Korsika nach Sardinien und wurde hier schließlich als "Vermentino" bekannt und gefeiert. Das klimatisch sehr milde Gebiet der Gallura ist durch das nahe Meer gut belüftet und regenarm und die erheblichen Tag-/Nachtunterschiede der Temperatur sind ein zusätzlicher Glücksfall für den Weinanbau. Hinzu kommt ein durchlässiger, kaliumreicher Boden mit dünner Granitschicht – die besten Anbaubedingungen für diese frische Rebsorte Vermentino, der im 1975 die DOC-Kennzeichnung und im Jahre 1996 sogar DOCG erhielt.

Im Juli 1956 gründeten 22 weitsichtige Winzer die Cantina Sociale del Vermentino. Der Name ist eine Verbeugung vor der nobelsten Rebsorte der Insel. Heute liefern 350 der Traubenqualität verschriebene Winzer in die Cantina ein und produzieren stilvolle und elegante Weine. Die Stadt Monti liegt in einem breiten Tal, umgeben von Weinbergen und Korkwäldern sowie dem Monte Olbia, dem Naturparadies und Lebensraum vieler Pflanzen und Tierarten. In wenigen Kilometern Entfernung liegt das smaragdgrüne Meer, für das Sardinien so berühmt ist.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: Die Region Sardinien

Der Weinbau auf Sardinien, der zweitgrößten italienischen Insel, geht auf das 9. Jahrhundert vor Christus zurück und wurde von den zahlreichen Invasorenvölkern, wie den Karthagern, Römern oder Byzantinern, beeinflusst. Allen voran brachten aber die Spanier ab dem 13. Jahrhundert ihre Rebsorten und Methoden in den sardischen Weinanbau mit ein. Obwohl Sardinien in Vorzeit mit der italienischen Halbinsel verbunden war und es auch heute nicht weit ist, unterscheiden sich die Weine Sardiniens doch stark von Festlandweinen, wie z.B. von den toskanischen. Auch bei der noch heute weit verbreiteten Herstellung alkoholreicher Süßweine ist man dem spanischen Vorbild gefolgt. 

Sardinien ist sehr gebirgig, deshalb eignen sich nicht alle Zonen gleichermaßen für die Rebanpflanzung. Für diesen ist die hügelige Campidano-Ebene zwischen Cagliari und Oristano und in der Alghero-Ebene optimal. Die Weingärten haben eine Gesamtfläche von mehr als 30.000 Hektar. Der trockene heiße Süden bringt vollmundige Rotweine und gehaltvolle Süßweine hervor. Der kühlere Norden bietet beste Bedingungen für frische, aromatische Weißweine. 

Zu zwei Dritteln werden Rotweine und zu einem Drittel Weißweine produziert. Die häufigsten Weißweinsorten sind Nuragus, Vermentino, Malvasia Sardegna, Nasco und Semidano. Die verbreitetsten Rotweinsorten: Cannonau (entspricht dem französischen Grenache), Monica, Carignano (Carignan), Bovale und Girò. Häufig findet man die traditionelle Erziehungsform „Alberello“.

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Weingut Cantina del Vermentino

„Eine Verbeugung vor der nobelsten Rebsorte der Insel“

Zur Geschichte des Unternehmens:

Während der byzantinischen Herrschaft begann man im sardischen Dörfchen Monti die Schätze der Natur wie auch die Reben intensiv zu nutzen. Der charakteristische Wein der Zone, nach dem auch die Cantina benannt wurde, ist der Vermentino: Ursprünglich aus Spanien, fand er den Weg über Ligurien und Korsika nach Sardinien und wurde hier schließlich als "Vermentino" bekannt und gefeiert. Das klimatisch sehr milde Gebiet der Gallura ist durch das nahe Meer gut belüftet und regenarm und die erheblichen Tag-/Nachtunterschiede der Temperatur sind ein zusätzlicher Glücksfall für den Weinanbau. Hinzu kommt ein durchlässiger, kaliumreicher Boden mit dünner Granitschicht – die besten Anbaubedingungen für diese frische Rebsorte Vermentino, der im 1975 die DOC-Kennzeichnung und im Jahre 1996 sogar DOCG erhielt.

Im Juli 1956 gründeten 22 weitsichtige Winzer die Cantina Sociale del Vermentino. Der Name ist eine Verbeugung vor der nobelsten Rebsorte der Insel. Heute liefern 350 der Traubenqualität verschriebene Winzer in die Cantina ein und produzieren stilvolle und elegante Weine. Die Stadt Monti liegt in einem breiten Tal, umgeben von Weinbergen und Korkwäldern sowie dem Monte Olbia, dem Naturparadies und Lebensraum vieler Pflanzen und Tierarten. In wenigen Kilometern Entfernung liegt das smaragdgrüne Meer, für das Sardinien so berühmt ist.

Ein Blick ins Herkunftsgebiet: Die Region Sardinien

Der Weinbau auf Sardinien, der zweitgrößten italienischen Insel, geht auf das 9. Jahrhundert vor Christus zurück und wurde von den zahlreichen Invasorenvölkern, wie den Karthagern, Römern oder Byzantinern, beeinflusst. Allen voran brachten aber die Spanier ab dem 13. Jahrhundert ihre Rebsorten und Methoden in den sardischen Weinanbau mit ein. Obwohl Sardinien in Vorzeit mit der italienischen Halbinsel verbunden war und es auch heute nicht weit ist, unterscheiden sich die Weine Sardiniens doch stark von Festlandweinen, wie z.B. von den toskanischen. Auch bei der noch heute weit verbreiteten Herstellung alkoholreicher Süßweine ist man dem spanischen Vorbild gefolgt. 

Sardinien ist sehr gebirgig, deshalb eignen sich nicht alle Zonen gleichermaßen für die Rebanpflanzung. Für diesen ist die hügelige Campidano-Ebene zwischen Cagliari und Oristano und in der Alghero-Ebene optimal. Die Weingärten haben eine Gesamtfläche von mehr als 30.000 Hektar. Der trockene heiße Süden bringt vollmundige Rotweine und gehaltvolle Süßweine hervor. Der kühlere Norden bietet beste Bedingungen für frische, aromatische Weißweine. 

Zu zwei Dritteln werden Rotweine und zu einem Drittel Weißweine produziert. Die häufigsten Weißweinsorten sind Nuragus, Vermentino, Malvasia Sardegna, Nasco und Semidano. Die verbreitetsten Rotweinsorten: Cannonau (entspricht dem französischen Grenache), Monica, Carignano (Carignan), Bovale und Girò. Häufig findet man die traditionelle Erziehungsform „Alberello“.

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Vermentino di Gallura Funtanaliras DOCG 2017 - Monti
Vermentino di Gallura Funtanaliras DOCG 2017 -...
Inhalt 0.75 Liter (14,40 € * / 1 Liter)
10,80 € *
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